Aktuelles

Aktuelles2018-11-07T15:15:44+00:00
18Dezember , 2018

Weihnachtliche Feldmark

Bereits zum siebten Mal lud der Vorstand des Feldmärker Schützenvereins zur „Weihnachtlichen Feldmark“ ein, die in diesem Jahr erstmalig im stimmungsvoll geschmücktem „Glaspalast“ auf dem Hof der Gärtnerei Dreckmann an der Gelsenkirchener Straße stattfand. Viele kleine und große Gäste waren gekommen, um sich vom vielfältigen Programm ein wenig in adventliche Stimmung verzaubern zu lassen. Ein gemütliches Kaffeetrinken mit selbstgebackenem Kuchen & lecker belegten Schnittchen, Zeit für Gespräche, ein Stall mit echten Tieren zum Streicheln, ein Spielparadies für die kleinen Gäste, Musikgenuss mit der Gesangssolistin Katharina Heggele und eine audio-visuelle Weihnachtsgeschichte sorgten für Kurzweil an diesem Adventnachmittag. Ein besonderer Höhepunkt für die Kinder war allerdings der Besuch von Sankt Nikolaus und seinem finsteren Knecht Ruprecht, dessen Schlitten von zwei starken Rentier-Schützen gezogen wurde. Die Kleinen konnten es kaum abwarten, bis sie endlich nach der langen Tadel- und Lobesrede vom Nikolaus ihre gut gefüllten Tüten überreicht bekamen. Ein herzliches Dankeschön gilt den vielen helfenden Händen des Vorstandes und den Frauen, die bei Aufbau, Deko, Kuchenspenden, Kaffeekochen, Bedienung und Aufräumen diese schöne Weihnachtsfeier unterstützt haben.

Bilder zur Weihnachliche Feldmark
12November , 2018

Brückenfest an der “Hohe Brücke” zum 5-jährigen Jubiläum

Die Wiedereröffnung der Hohen Brücke nach aufwendiger Sanierung ist fünf Jahre her. Der Schützenverein Feldmark feierte das kleine Jubiläum mit einem Open-air-Frühschoppen und der Stadtteil-Baumpflanzung.

Vor fast genau 5 Jahren, am 10.11.2013, wurde die Fußgängerbrücke “Hohe Brücke” mit einem Fest wiedereröffnet und nun hatte der Schützenverein Feldmark am Sonntag (11.) zur Feier des 5-jährigen Jubiläums eingeladen. Pünktlich um 11 Uhr fanden sich viele Feldmärker Bürger und geladene Gäste am Vorplatz des Brückenkopfes an der Gelsenkirchener Straße zum kurzweiligen Frühschoppen ein. Bereits vor zwei Wochen hatten die Schützen die Brücke und das Umfeld mit einer Säuberrungsaktion für diese kleine Festivität vorbereitet: Die Betonbodenplatten, das Geländer, die kleinen Mauern an den Brückenköpfen und die Sitzbänke wurden gründlich mit Hochdruckreinigern gesäubert und der Weg auf der Westseite zur Feldhausener Straße wurde mit einer starken Bürstenkehrmaschine von Laub und Dreck befreit. Am fühen Sonntagmorgen sorgten die Schützen mit Aufbau von Getränke- und Ess-Ständen und Sitzgelegenheiten unter Pavillions für die Grundlage des Festes. Die Erler Jäger unter der Leitung von Oliver Jahnich waren für die musikalische Unterhaltung engagiert worden. Einige Schützenfrauen backten frische Waffeln und knusprige Reibekuchen oder schenkten Kaffee, Glühwein und Kinderpunsch aus. Die Schützen der 3.Kompanie kümmerten sich um die Ausgabe von Kaltgetränken und Hauptmann Martin Lukassen bruzzelte leckere Grillwürstchen. Das amtierende Königspaar Tobias Nordmann und Ramona Nitsch betreute zusammen mit dem Prinzregentenpaar Friederike Nordmann und Thomas Nitsch die Ausgabe der heliumgefüllten Ballons für den Luftballonwettbewerb der Kinder. Viele grüne und weiße Luftballons wurden beim Brückenfest von der Hohen Brücke aus auf die Reise geschickt.

In seiner Eröffnungsrede vor ca. 200 Gästen erinnerte der 1.Vorsitzende Dieter Dreckmann nochmal an die Sperrung der Hohen Brücke wegen erheblicher Baumängel im Jahre 2013 durch die Stadt Dorsten und rief die damalige Situation in einem kurzen Abriss nochmal ins Gedächtnis zurück:”Niemand wollte auf das Wahrzeichen der Feldmark verzichten, auf die unverzichtbare und historische Querung, auf die sicherste und kürzeste Verbindung für Fußgänger und Radfahrer zwischen den beiden Feldmarken zur Stadt, zur Schule, zur Arbeit und auch zum Friedhof”. Der Schützenverein hat dazu die Patenschaft für die Hohe Brücke übernommen und die Sanierungsaktion federführend in die Hand genommen. “Viele haben es uns, einemSchützenverein, damals nicht zugetraut, so ein Objekt, so eine Aufgabe abzuwickeln”, sagte Dieter Dreckmann, “aber wir haben es gemeinsam geschultert und geschafft und dürfen auch heute nach 5 Jahren mit Fug und Recht sagen: Wir haben richtig entschieden, wir haben richtig und konsequent gehandelt, der bedingungslose Einsatz hat sich gelohnt”. Der Vorsitzende bedankte sich nochmals für die großzügige Spendenbereitschaft und Engagement der Feldmärker Bürger und Firmen vor fünf Jahren, sowie für die gute Zusammenarbeit mit den Fachämtern und Rat der Stadt und der gewissenhaften Arbeiten der Fachfirmen Metallbau Breuer, Montagefirma T+K Timmer und dem Betonwerk Voßbeck-Elsebusch. 

Diese Brücke aus Stahl und Beton hat damals, wie auch heute noch, nicht nur die Menschen zweier Ortsteile (Feldmark I + II) zusammengeschweißt, sondern auch das Wir-Gefühl auf ganz besondere Art und Weise gestärkt. Sie hat dafür gesorgt, dass der Stadtteil Dorsten-Feldmark das bleibt, was er für alle sein soll: Der Ort, in dem sich die Bürger wohlfühlen.

Passend zu diesem Gedanken wurde zur Stadtteil-Baumpflanzung am westlichen Brückenkopf an der Feldhausener Straße eingeladen. Unter musikalischer Begleitung zog die ganze Fest-Gesellschaft in Prozession über die Brücke auf die andere Seite. Hier war bereits am Freitag von der Stadtgärtnerei der Feldmark-Apfelbaum “Goldrenette Freiherr von Berlepsch” fachmännisch eingepflanzt worden. Bürgermeister Tobias Stockhoff und Stadtkrone-Kuratorin Marion Taube hatten die Aufgabe, den Apfelbaumstamm mit einem Sisalseil an seine Haltestange zu binden und ihn für ein gutes Wachstum anzugießen. Auf der metallenen Schildplatte, die auf einem kleinen Findlingstein montiert ist, steht der tiefsinnige Spruch “Wie die Äste eines Baumes wachsen wir in verschiedene Richtungen. Es sind die Wurzeln, die uns zusammenhalten!”. Als kleine Aufmerksamkeit gab´s für die Gäste einen Apfel, bestückt mit einer Spruchkarte. BM Tobias Stockhoff lobte anschließend mit einigen Worten das große Engagement des Schützenvereins in Bezug auf die Brückensanierung und die angenehme Zusammenarbeit mit der Stadtteilkonferenz “BürgerRunde Feldmark”. Marion Taube erwähnte in ihrer anschließenden Rede, dass sie eine besondere Beziehung und schöne Kindheitsgedanken in Bezug auf die Hohe Brücke habe, da sie mit ihren Großeltern oft dorthin ging, um darunter herfahrende Züge zu schauen.

Das Brückenfest vis-á-vis auf der Ostseite nahm seinen Verlauf mit guten Gesprächen in geselliger Runde und klang harmonisch gegen 14 Uhr aus.

Bilder zum Brückenfest
15Oktober , 2018

Zum 13. Mal: Die Feldmärker Wies´n

Am 13. Oktober wurde wieder in Dorsten gefeiert und zwar das schon legendäre Feldmärker Oktoberfest. Seit 2006 veranstaltet der Schützenverein Dorsten-Feldmark jährlich auf dem vereinseigenen Festplatz an der Wilhelm-Norres-Straße dieses große eintägige Event in einem Riesenfestzelt mit ca. 3000 m² Partyfläche zuzüglich einem 500 m² großen „Schlemmerdorf“. Als die Feldmärker mit diesem Fest starteten, waren sie die ersten in Dorsten und Umgebung, mittlerweile gibt es zahlreiche Nachahmer in der Nachbarschaft: Ob in Wulfen, Deuten, Schermbeck, Kirchhellen, Marl oder Recklinghausen – überall gibt´s mittlerweile Oktoberfeste. Ganz wichtig ist dem Veranstalter, dass das Fest authentisch ist; d.h. ein schön geschmücktes Festzelt, der Auftritt einer original Bayernband, das Angebot von bayerischem Bier und leckeren Brezn, Leberkäs und Haxn. Dass die Gäste fast ausschließlich im bayerischem Outfit erscheinen, ist schon obligatorisch.

„Doch Jahr für Jahr sind viele Planungen und Handgriffe immer wieder nötig, um dieses Fest in Zusammenarbeit mit dem Zeltwirt und dem Sicherheits- und dem Sanitätsdienst auf die Beine zu stellen und ein wenig bajuwarisches Flair in die Feldmark zu holen“, erklärte der Sprecher des Organisationsteams Wolfgang Lange.

Das Thema Sicherheit ist neben der Buchung von Top-Bands immer ein Hauptaugenmerk des Veranstalters. „Beim ersten Fest im Jahre 2006 waren es „nur“ 1500 Gäste, mittlerweile hat sich die Zahl mehr als verdoppelt, da muss natürlich immer wieder das Sicherheitskonzept angepasst werden. Die Zusammenarbeit mit der Vest Security klappt super und so werden bei diesem Fest ca. 40 Sicherheitsfachkräfte im Einsatz sein, um die Sicherheit aller Personen innerhalb und außerhalb des Zeltes zu gewähren“ berichtet Wolfgang Lange. Die Security wurde in vielen Bereichen rund um´s Festgelände eingesetzt, z.B. bei der Zufahrtsstraßenkontrolle, Parkplatzeinweisung, Kontrolle der Zeltzufahrt für Befugte und der Notausgänge sowie der Zeltaufsicht. In diesem Jahr wurden auch die komplette Einlasskontrolle mit Taschenvisite und das Anlegen der Eintrittsbänder von der Sicherheitsfirma übernommen. In diesem Zusammenhang wurde schon vorweg der Hinweis gegeben, dass Rucksäcke und große Taschen besser Zuhause bleiben sollten.

Schon die örtliche Lage ist dem Begriff „Feldmärker Wies´n“ ebenbürtig. Im satten Grün eingebettet, steht jährlich das riesige Oktoberfestzelt mit seinem „Schlemmerdorf“ im Dorstener Stadtteil Feldmark, direkt hinter der Tennisanlage. Auch in diesem Jahr war zu erwarten, dass es wieder schon vor der Einlasszeit um 16.30 Uhr eine nicht endende Schlange an feierlustigen Mad´ln in hübschen Dirndln und Burschen mit karierten Hemden und der schon pflichtgemäßen Krachledernen geben werde. Doch zunächst musste die Einlasskontrolle passiert werden, bevor die Besucher sich im „Schlemmerdorf“ mit typischen bayrischen Spezialitäten oder auch mit dem Sattmacher-Klassiker „Currywurst-Pommes“ für den langen Abend stärken konnten. Endlich im Zelt angekommen, starteten die Gäste den „Run“ auf die Tische und Bänke, um dann endlich das erste Maß Bier zu ordern. Sehr beliebt waren auch die frisch gebackenen und noch warmen Laugenbrezel des Bäckermeisters Franz-Josef Compernaß, der an seinem Verkaufspavillon im Zelt auch süße Lebkuchenherzen mit netten Sprüchen anbot.

Bereits seit Anbeginn der Feldmärker Oktoberfeste bringt der Haus-DJ Peter Suttrop vom Profisound Dorsten nun schon die Wiesn-Gäste zum Schunkeln und Mitsingen und auf die nötige Betriebstemperatur. Der Partynator Peter, ein Urgestein der Stimmungsmacher, schafft es jedes Jahr, dass alle innerhalb von wenigen Minuten auf den Bänken stehen, um richtig Party zu machen. Aber die Gäste sollten sich nicht sofort verausgaben, sondern die Stimmung soll sich bei zunächst bajuwarischer Musik langsam aufbauen und dann kontinuierlich mit gängigen Partycharts gesteigert werden.


Doch was wäre ein Feldmärker Oktoberfest ohne den obligatorischen Fassanstich. Für das aktuelle Königspaar des Schützenvereins, Tobias I. Nordmann und Ramona I. Nitsch war es aufregend, dass sie den Fassanstich durchführen sollten. Nicht ganz so souverän wie seine Vorgänger zuvor, versuchte König Tobi den Zapfhahn einzuschlagen. Das Glück war ihm nicht hold, so dass am Anfang reichlich Bier daneben floß und den angrenzenden Bühnenboden in einen „Biersee“ verwandelte. Schuld an diesem Dilemma war die falschherum eingelegte Dichtung am Zapfhahn. Aber dann floss doch noch reichlich goldgelber Gerstensaft als Freibier in die vom Publikum hochgereichten Krüge. Der 2. Vorsitzende Stefan Lukassen und das Orga-Team freuten sich, nun mit den zahlreichen Gästen auf „ein Prosit der Gemütlichkeit“ und ein friedliches Oktoberfest 2018 anzustoßen.

Die neue Band, das „Königliche Hofbräu Regiment“ sorgte direkt am Anfang für einen besonderen Auftritt, denn sie marschierten mit ihren schicken Uniformen und nostalgischen Pickelhauben durch´s ganze Zelt bis zur Bühne. Das 8-köpfige „Hofbräu Regiment“ kam direkt vom großen Volksfest „Cannstatter Wasen“ in Stuttgart zum Gastspiel in die Feldmark und sorgte mit seinem Gig für eine ausgelassene Partynacht, der bis kurz vor der Sperrstunde um 1 Uhr dauerte. Das Front-Trio mit Sänger Robin und den beiden Sängerinnen Janine und Sandy brillierten mit tollen Coverversionen und Eigenkompositionen, aber auch die beiden Keyboarder Marco und Wolfgang und Bassgitarrist Cedric gaben mit passenden Songs ihre guten Stimmen preis. Alles in allem ist der Auftritt des „Hofbräu Regiments“ eine exellente Bereicherung im Reigen der Feldmärker Oktoberfeste gewesen.

„Das Feldmärker Oktoberfest ist ein Fest, das ganz viel auf Eigenleistung aufgebaut ist. Vor jedem Fest werden immer die im Zeltfirst hängenden Kronen mit Tannengrün bestückt und 50 Meter Tannengirlanden gebunden. Die authentische Zeltdekoration ist für uns eine Verpflichtung. Ohne die tatkräftige Hilfe vieler Schützenkameraden aus den Kompanien, dem Vorstand und dem Oktoberfest-Ausschuss wäre es so nicht möglich, dieses Fest durchzuführen“, ergänzte Wolfgang Lange als Resümee.